„Coffee to go“: Mitgebrachter eigener Becher spart Geld und schont die Umwelt

Andernach ist bei Müllvermeidungs-Initiative „BecherBonus“ mit dabei

Andernach. Der Kaffee für unterwegs – „Coffee to go“ – erfreut sich seit Jahren einer wachsenden Beliebtheit. Doch der schnelle Wachmacher zum Mitnehmen hat auch seine Schattenseiten. Laut Schätzungen werden derzeit bundesweit alleine für Heißgetränke rund 2,8 Milliarden Becher pro Jahr verbraucht. Diese Wegwerfbecher verursachen in Deutschland jedes Jahr circa 40.000 vermeidbare Tonnen Müll. Deshalb hat das rheinland-pfälzische Umweltministerium eine Idee aus Hessen übernommen: Den „BecherBonus“. Und Andernach ist mit von der Partie.
So funktioniert das Projekt: Wer seinen eigenen Becher in ein teilnehmendes Geschäft wie beispielsweise eine Bäckerei oder einen Kiosk mitbringt und diesen befüllen lässt, erhält einen Preisnachlass. In Andernach machen jetzt schon neun Betriebe mit: In der „Geysir Kaffeebar“ im Geysir-Zentrum gibt es 20 Cent Nachlass auf jedes Heißgetränk, die drei Filialen der Bäckerei Höfer (Hit-Markt, am Kaufland und in der City) gewähren ebenso wie die beiden Filialen der Bäckerei Gemein in der Stadt einen Nachlass von 10 Prozent, der Kiosk am Bahnhof und das „Haus der Familie“ ziehen 10 Cent vom Normalpreis ab und das „Café Arte“ in der Konrad-Adenauer-Allee 20 Cent.
Oberbürgermeister Achim Hütten freut sich, dass die Initiative schon jetzt von so vielen Betrieben unterstützt wird: „Das ist nicht nur ein wertvoller Beitrag zur Müllvermeidung, sondern auch ein Denkanstoß für uns alle, dass wir umweltbewusst handeln.“

Wer sich über die Initiative informieren oder dabei mitmachen möchte, der wendet sich an die Klimaschutzmanagerin der Stadtverwaltung Andernach, Constanze Höllfritsch, Läufstraße 11, 56626 Andernach, Tel.: 02632/922-241, E-Mail constanze.hoellfritsch@andernach.de

 

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